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    Innovation
    PET, Polyolefine und Polystyrol auf einer Anlage
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    Die bisher vielseitigste Krones Recycling-Anlage nahm ihren Betrieb bei einem deutschen Verwertungsunternehmen auf.
    • In der Recycling-Anlage durchlaufen die verschiedenen Kunststoffarten den exakt gleichen Weg.

    Was ist der Unterschied zwischen Müll und Abfall? Ersterer ist ein Ärgernis, letzterer ein wertvoller Rohstoff. Und der lässt sich nicht nur einmal, sondern immer wieder nutzen. Denn hochwertige Abfälle wie zum Beispiel Kunststoffverpackungen haben das – noch immer viel zu selten genutzte – Potenzial für unzählige Neuanfänge. Alles was es dafür braucht: eine Recycling-Anlage, die Post-Consumer-Materialien nach jedem Lebenszyklus fit macht für die nächste Runde.

    Die Rechnung ist dabei ganz einfach: Je mehr unterschiedliche Materialien eine Recycling-Anlage verwertet, desto profitabler ist sie für ihren Betreiber. Obendrein trägt jede einzelne Verpackung, die im Kreislauf gehalten wird, dazu bei, die Umwelt- und Klimabilanz unserer Gesellschaft zu verbessern. Genau aus diesem Grund erweitert die MetaPure Technik von Krones Schritt für Schritt ihren Wirkungskreis. War sie bei ihrer Markteinführung vor zwölf Jahren noch auf das Recyceln von PET-Flaschen spezialisiert, beherrscht sie in der Zwischenzeit die gesamte Bandbreite der gängigsten Verpackungskunststoffe.

    Pilotanlage produziert seit Anfang 2021

    Der erste Kunde, der diese Möglichkeiten vollständig nutzt, ist ein Verwertungsunternehmen im Westen Deutschlands. Mit seiner Anfang 2021 in Betrieb genommen MetaPure Anlage bereitet er neben PET auch Polyolefine und Polystyrol auf. Ermöglicht wird diese Vielseitigkeit vom Herzstück der Anlage, dem Waschmodul MetaPure W. „Wir haben in den vergangenen Jahren sehr viel Entwicklungsarbeit investiert, sowohl in die Waschtechnologie als auch in die Waschprozesse“, erklärt Thore Lucks, Leiter Krones Recycling Solutions. „Das zahlt sich jetzt aus. Die Anlage bereitet Kunststoffe aus unterschiedlichsten Anwendungen hochwertig auf – seien es Getränkeflaschen, Kunststoff-Trays, Joghurtbecher oder Shampoo-Flaschen.“

    Besonders stolz sind die Entwickler darauf, dass die MetaPure auch extrem dünnwandige Produkte verarbeitet wie zum Beispiel PET-Trays. „Diese Materialien besitzen einen niedrigen IV-Wert. Das bedeutet, sie sind spröde und zerfallen sehr schnell, wenn sie mechanischer Beanspruchung ausgesetzt werden“, sagt der Krones Recyclingtechnik-Spezialist Timm Kirchhoff. „Nach vielen Testreihen in unserem Technikum ist unser Waschprozess nun so sanft, dass er sogar solche ‚Problemfälle‘ für den Kreislauf erhält.“ 

    In der Recycling-Anlage durchlaufen die verschiedenen Kunststoffarten den exakt gleichen Weg. Um von einer Materialart auf die nächste zu wechseln, sind keinerlei Umrüstarbeiten notwendig. Stattdessen wird die Anlage lediglich einmal gereinigt und am Bedien-Panel auf ein neues Rezept eingestellt. Diese Flexibilität erlaubt es dem Betreiber, unmittelbar auf die aktuell vorhandene Materialversorgung einzugehen – bei Bedarf sogar tagesaktuell. 

    Für die Krones Entwickler ist das allerdings noch lange nicht genug. Sie tüfteln schon daran, die MetaPure Technik auf weitere Verpackungsarten auszudehnen. „Als nächstes sind Folien dran, denn da steckt schon allein mengenmäßig ein Riesenpotenzial drin“, meint Thore Lucks. „Wir sind gerade mitten in der Testphase. Wenn die Versuche aber weiterhin so gut laufen wie bisher, können wir unsere Kunden schon bald mit der neuen Technik beliefern.“ 

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