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    #Innovation
    Bis zu 80 Prozent weniger Wasserverbrauch dank Abwasser-Recyclings
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    Zwischen einem und drei Liter pro Liter Bier oder Softdrink, circa zwei Liter pro einem Kilo recyceltes PET – bei der Produktion fällt eine gewichtige Menge an Abwasser an. Genau aus diesem Grund suchen nicht nur Getränke- und Liquid-Food-Produzenten, sondern auch Recycler ständig nach Lösungen, um dieses Abwasser-Aufkommen zu senken. 

    Da Krones im Laufe der Zeit seine Einzelmaschinen hier bereits stark optimiert hat, erweiterte der Systemlieferant nun den Blick auf die Fabrikebene: Entwickelt wurde HydroCircle – ein gesamtheitliches Konzept, um Abwasser aus der Produktion zu neuem Prozesswasser aufzubereiten. Berücksichtigt werden dabei sämtliche Prozessschritte, die Abwasser in der Produktion verursachen.

     

    Von Ab- zu Prozesswasser

    1. Das komplette Prozessabwasser der Produktion wird bei dem Konzept über das bestehende Gullynetz in ein zentrales Speicherbecken geleitet. 
       
    2. Von dort heraus werden zunächst eventuell enthaltene Feststoffe abgesiebt, anschließend wird das Abwasser in einem Sammeltank neutralisiert. 
       
    3. Nächster Prozessschritt ist je nach Anlagengröße die klassische biologische Abwasser-Aufbereitung (aerob beziehungsweise optional auch anaerob als Ergänzung). Dazu wird eine neue Generation von international praxiserprobten, patentierten sowie besonders robusten und effizienten Technologien (DACS beziehungsweise AGAR-MBBR, Einsatz für Direkt- und Indirekteinleitung) des eigens darauf spezialisierten Fachpartners Aqana-Aqwise eingesetzt. 
      Der Einsatz einer Anaerob-Stufe macht dann Sinn, wenn größere Mengen an Abwasser oder Schmutzfracht anfallen. Bei dieser entsteht dann Biogas, das beispielsweise in einem Blockheizkraftwerk oder direkt bei der Wärmeerzeugung weiterverwendet werden kann. So lassen sich bis zu 25 Prozent des gesamten Primärenergiebedarfs des Unternehmens substituieren. Diese Technologien können auch bei kleinen und mittelständischen Getränkeproduzenten (ab 50.000 Hektoliter pro Jahr) wirtschaftlich sinnvoll eingesetzt werden.
       
    4.  Ist das Abwasser von sämtlichen Rückständen befreit, geht es daran, dieses für den erneuten Einsatz als Prozesswasser aufzubereiten. Dafür kommt die Aufbereitungsanlage Hydronomic von Krones ins Spiel. Mittels Ultrafiltration und Umkehrosmose werden selbst geringste Partikel wie Mikroorganismen oder Salze aus dem Wasser herausgefiltert. 
       
    5. Nach der anschließenden Zugabe von Chlordioxid, um das Wasser zu desinfizieren und zu stabilisieren, ist dieses bereit für einen erneuten Einsatz in der Produktion.
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    Ist das Abwasser von sämtlichen Rückständen befreit, geht es daran, dieses für den erneuten Einsatz als Prozesswasser aufzubereiten. Dafür kommt die Aufbereitungsanlage Hydronomic von Krones ins Spiel.

    Mit HydroCircle als geschlossenes Kreislaufkonzept lässt sich der Wasserverbrauch in der Produktion deutlich reduzieren: Bis zu 80 Prozent weniger Wasser werden so benötigt – was sich sowohl auf die Wasserkosten als auch auf die Energie- und Umweltbilanz des Unternehmens spürbar auswirkt. Dabei lässt sich das System nicht nur in neue Fabriken integrieren, sondern auch in bereits bestehenden Betrieben nachrüsten.

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